Stadt Eberswalde
Schließen

Dank der Verbindung Stettin – Berlin ab dem Jahr 1842 blühte Eberswalde richtig auf: Am Hauptbahnhof wurden zahlreiche Güter verladen und die Industrie erhielt einen weiteren Aufschwung. Der Bahnhof entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Schienenknotenpunkt im nordöstlichen Teil der Mark Brandenburg.

Auf einem der drei Bahnsteige ist noch ein alter Richtungsanzeiger erhalten geblieben. Von dem regen Treiben zeugt auch die Bronzefigur „Gustav“ in der Bahnhofshalle: Der Bäckermeister Gustav Zietemann wurde dank der Bahnstrecke und seiner köstlichen Eberswalder Spritzkuchen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Angeboten wurden die Spritzkuchen durch seinen Bäckerjungen direkt am Bahnsteig. Den Fahrgästen schmeckte es und schon bald wusste fast jeder, der mit dem Zug durch Eberswalde fuhr, von dem köstlichen Gebäck.