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6. Etappe "66-Seen-Wanderweg": Stille und Idylle

Alfred-Nobel-Straße 1
16225 Eberswalde

Tel: 03334-59100
Fax: 03334-59222
E-Mail: info[at]barnimerland.de
Web: www.barnimerland.de


Bemerkenswert für diese Etappe ist, dass man vom Start bis zum Ziel überwiegend auf unbefestigten Wegen wandert und von einer Stille umgeben ist, die heutzutage sehr selten geworden ist. Diese Tour gehört auch zu den waldreichsten Etappen: etwa 20 Kilometer verlaufen durch Wälder. Da sie aber sehr unterschiedlicher Art sind, ist diese Etappe dennoch sehr abwechslungsreich. Auf der Strecke von 29,1 km werden 145 Steigungsmeter und 104 m Gefälle überkommen, die sich auf einer maximalen Höhe von 108 m ü. N. N. und einer minimalen Höhe von 51 m ü. N. N. befinden.
Länge: 6. Etappe "66-Seen-Wanderweg": Stille und Idylle (28 km, 7 Stunden reine Gehzeit)
Start/Ziel: Melchow - Falkenberg. Vom Bahnhof in Melchow folgen Sie der L200 in östlicher Richtung bis Sie auf die Alte Dorfstraße stoßen. Dieser folgen Sie zunächst in südlicher Richtung bis die Straße in die Schönholzer Straße übergeht und Sie zum Waldrand führt. Ziel dieser Etappe ist die Berliner Straße in Leuenberg.
Markierung: Blauer vollflächiger Kreis auf weißem Spiegel
An- und Abreise:

  • Bhf. Melchow: Regionalexpress 3 Berlin - Angermünde - Stralsund / Schwedt, Regionalbahn 60 Berlin-Lichtenberg - Eberswalde - Frankfurt (Oder)

  • Bus: Buslinie 882 oder 887 von Leuenberg Richtung Bad Freienwalde 

  • PKW : B158 von Leuenberg

Wegbeschreibung / Sehens- und Wissenswertes:
Diese Tour gehört zu den waldreichsten Etappen, die sehr abwechslungsreich und von einer besonderen Stille umgeben ist. Dazu gehört der ruhig gelegene, romantische Gamengrund. Unberührte Seen in einer Sumpf- und Waldlandschaft, aber auch kleine Orte, begrüßen unterwegs die Wanderer. Der Weg beginnt am Bahnhof Melchow. Hier kann man eine Pflegestation für Wildtiere besuchen. In Schönholz findet man typische märkische Bauernhäuser, die noch liebevoll saniert wurden. In Trampe gibt es ein ehemaliges Schloss auf einem großzügigen Gelände. Hinter dem Schlosspark neben der alten Ausgrabung der Burg Breydin findet man einen idealen Pausenplatz. Danach erreicht man dann die Ufergebiete von mehreren Seen im Gamengrund. Der Weg schlängelt sich immer wieder am Ufer entlang und überrascht mit schönen Blicken übers Wasser.

Insbesondere ist der noch vor einigen Jahren nahezu unbekannte Gamengrund wegen seiner abgelegenen Lage nach wie vor sehr ruhig und romantisch. Unberührte Seen reihen sich aneinander, drei davon noch immer namenlos und eingebettet in ein Sumpf- und Waldgebiet, das in Teilen sehr urwüchsige wildromantische Züge aufweist. 

Als Alternative oder als Zusatzstrecke ist die Wanderung nach Falkenberg empfehlenswert und hinsichtich der Orientierung problemlos. 
Karte/Literatur: