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Papierfabrik Wolfswinkel

Eberswalder Straße 27-31
16225 Eberswalde


Feinstes Büttenpapier, hochwertiges Schreib- und Postkartenpapier und sogar Geldnoten wurden hier hergestellt! Schon von weitem können Sie das markante Merkmal der Papierfabrik Wolfswinkel erkennen: den Wasserturm. 

Die Königliche Papiermühle bei Heegermühle aus dem Jahr 1728 wurde nach der Zerstörung im Siebenjährigen Krieg auf ein Areal südlich der Wolfswinkler Schleuse verlegt. Durch den Papiermacher Daniel Gottlieb Schottler aus Prenzlau erfolgte der Aufbau der Papiermühle bis 1765. In dieser Zeit wurde auch der heute noch sichtbare Mühlengraben angelegt. Johann Friedrich Nitsche, ein Berliner Kaufmann und Papierhändler, sorgte ab 1812 für die Entwicklung zu einer modernen Papierfabrik.  Die industrielle Produktion lief ab 1834. Statt der Wasserräder wurden nun Dampfmaschinen als Kraftquelle genutzt.

1946 erfolgte die Neugründung als VEB Papierfabrik Wolfswinkel. Als einzige Produktionsstätte in der DDR wurden hier ab 1956 wieder handgeschöpfte Büttenpapiere hergestellt. Zum Konkurs und damit verbundne zur Einstellung der Produktion kam es im Jahr 1994.

Gut zu wissen: Zu besonderen Anlässen wie dem Museums- und Denkmaltag können auch die Innenräume besichtigt werden. 

Das Gebäude ist gut sichtbar vom Treidelweg.