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In nur zwei Jahren wurde von 1914 bis 1916 mit der Kanalbrücke ein Ingenieurbauwerk internationaler Spitzenklasse erschaffen! Die Kanalbrücke wurde in den 25 Meter hoch aufgeschütteten Damm der Scheitelhaltung der Havel-Oder-Wasserstraße eingefügt. Somit konnte die Eisenbahnlinie Berlin – Stettin unter den Kanal durchgeführt werden. Genietete Stahlplattenträger und Stampfbetonfüllung sowie darüber verlötete Bleiplatten mit Teerschicht sorgten für eine absolute Wasserdichtigkeit des Kanals. Die Eisenbahnunterführung wurde sogar viergleisig angelegt, sodass es zwei Öffnungen von je etwa acht Metern Breite gab, die durch einen Mittelpfeiler getrennt wurden.

Die alte Kanalbrücke genügte jedoch unter anderem nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. Im Jahr 2006 wurde die alte Kanalbrücke durch einen Neubau ersetzt und 2007 zurückgebaut.