Schließen

Zainhammer Mühle

Am Zainhammer 3b
16225 Eberswalde

Web: www.diemuehle.de


Metall, Knochen, Getreide – das war die Entwicklung der Zainhammer Mühle bis zum 20. Jahrhundert. Im Jahr 1779 startete in der Mühle die Produktion von Zainen. Dabei handelt es sich um  langgezogene, dünne Metallstäbe für die Messerschmiedefabrik, die gleichzeitig den Namen der Mühle bestimmten.

Etwa im Jahr 1824 verschwanden die kleinen Messerschmiede aus der Stadt und die Zaine waren ab sofort überflüssig. Daher wurde die Mühle zu einer Knochenmühle umgebaut. Ab sofort kamen aus Polen, Dänemark und Schweden Knochen über den Finowkanal nach Eberswalde – genau belegt ist dies nicht. In der Mühle wurden die Tierknochen zu Mehl verarbeitet, welches dann in der Landwirtschaft als organischer Dünger eingesetzt wurde. Die Knochenbrennerei war nicht nur ein übelriechendes Geschäft, sondern auch gefährlich. Im Oktober 1866 wurde die Mühle durch ein Feuer komplett vernichtet.

Nach dem Wiederaufbau war die Mühle bis Mitte des 20. Jahrhunderts als Getreidemühle im Einsatz. Heute sind die eisernen Wellen und gewaltige Kegelräder die Zeitzeugen der einstigen Technik und seit 1987 befindet sich hier der Kunstverein "Die Mühle e.V.".

Gut zu wissen: Jedes Jahr findet von Mai bis Oktober der "Sommer in der Mühle" mit Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Am 2. Adventswochenende wird hier der Weihnachtskunstmarkt veranstaltet.

Mehr Informationen auch über Veranstaltungen finden Sie hier:

www.diemuehle.de

 

 

Südwestlich der Stadt – im Landschaftsschutzgebiet Schwärzetal